eisbaerenBis auf den gesperrten Leon Zitzer, für den Felix Schwarz in die Mannschaft rückte, liefen die Eisbären mit der gleichen Aufstellung wie am Dienstag auf. Peter Holmgren stand erneut zwischen den Pfosten der Oberpfälzer. In einer erneut ernom umkämpften Partie zwischen beiden Teams konnten sich die Eisbären mit 5:3 gegen die Memmingen Indians durchsetzen und die Serie gewinnen. Die Torschützen am heutigen Abend waren: Nikola Gajovsky (2), Richard Divis, Tomas Schwamberger und Constantin Ontl.

Beide Teams legten gewohnt kampfbetont los und fighteten um jeden Zentimeter auf dem Eis. Gleich in der ersten Spielminute wurde Xaver Tippmann auf die Strafbank verwiesen, doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Viele gefährliche Chancen konnten sich beide Teams bis dahin nicht erspielen, doch in der ersten richtigen Druckphase schlugen die Eisbären zu. Nikola Gajovsky behauptete zuerst schön die Scheibe hinter dem Tor, zog anschließend in den Slot, über Tomas Gulda und Richard Divis bekam er die Scheibe zurück und schoss trocken zur 1:0 (8.) Führung ein. Dieser Treffer gab den Hausherren Sicherheit und Nico Kroschinski, Erik Keresztury und Jakob Weber hatten weitere Chance um zu erhöhen. Ein Treffer blieb den Eisbären jedoch verwehrt. In der 19. Minute zeigten sich schließlich die Gäste eiskalt vor dem Tor. Memmingen machte Druck und behauptete die Scheibe im Drittel der Eisbären, Jonas Wolter kam an die Scheibe und setzte diese unter die Latte zum 1:1 Ausgleich. Und kurz darauf hätten die Indians sogar die Chance auf die Führung, doch Peter Holmgren war hellwach und rettet für sein Team.

 
Das Mitteldrittel ging weiter wie der erste Abschnitt. Viel Kampf und Zweikämpfe prägten zunächst den Spielverlauf. Tomas Schwamberger, Andreas Geigenmüller und Lukas Heger hatten die besten Chancen für die Eisbären. Die Gäste beschränkten sich aufs Kontern, konnten sich aber zu Beginn wenig in Szene setzen. Als Leon Abstreiter wegen Beinstellens in der Kühlbox verweilte, schlug Nikola Gajovsky sehenswert zu. Der Tscheche zögerte lange vor Vollmer mit dem Abschluss, ließ den Goalie dann aussteigen und netzte zur erneuten Führung zum 2:1 (33.) ein. In der 36. Minute wurde Nikolaus Meier nach einer unschönen Szene wegen eines Stockschlag vorzeitig zum Duschen geschickt. In der fünfminütigen Überzahl gelang den Eisbären zunächst wenig. In der 40. Minute mussten die Hausherren sogar den Ausgleich durch Donat Peter zum 2:2 hinnehmen. Doch noch war nicht Schluss und die Eisbären antworteten postwendend. Nikola Gajovsky bediente Richard Divis und der zimmerte die Scheibe zur 3:2 (40.) Führung ins Netz. Und nur wenige Sekunden später jubelten die Eisbären gleich nochmal, denn nach schönem Zuspiel von Nikola Gajovsky und Petr Heider konnte Tomas Schwamberger den vielumjubelten 4:2 Pausenstand erzielen.
 
Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die Eisbären noch wenige Sekunden in Überzahl agieren, doch Memmingen überstand diese schadlos. Die Gäste versuchten mit viel Tempo anschließend ins Spiel zurück zu kommen, doch die Eisbären standen gut und verteidigten die Angriffe souverän. In der 51.Spielmunute wurde Andreas Geigenmüller auf die Strafbank verwiesen. Zwar wurde diese Unterzahlsitution schadlos überstanden, doch als der Regensburger Stürmer wieder aufs Eis zurückkehrte war die Scheibe doch im Tor der Eisbären. Nach einer unübersichtlichen Situation vor Peter Holmgren lag die Scheibe plötzlich frei und Jonas Wolter stellte den 4:3 (53.) Anschluss her.
 
Es sollte also nochmal richtig spannend werden in den noch verbleibenden sieben Minuten. Die Indians versuchten alles um den Ausgleich zu erzielen, jedoch warfen die Oberpfälzer alles rein und verteidigten den knappen Vorsprung. Als Jochen Vollmer schließlich sein Tor verließ, nutze Constantin Ontl die Gunst der Stunde und machte mit seinem Treffer zum 5:3 (60.) ins leere Tor den Deckel drauf.
 
Somit entscheiden die Eisbären Regensburg die Serie gegen die ECDC Memmingen Indians mit 3:2 für sich und ziehen ins Halbfinale ein. Dort warten mit den Höchstadt Alligators der nächste schwere Gegner auf das Team von Max Kaltenhauser. Beginn der Serie ist bereits am Samstag mit einem Heimspiel, Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Donau Arena.

Unterstützt von